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  • Presse Archive | Park-Tennisclub Grünstadt e.V.

    Grünstadt.Sieben Meisterschaften hat der Jugendbereich des PTC Grünstadt bislang eingefahren. Der ersten Jungenmannschaft U15 gelang jetzt ein großer Schritt in Richtung des nächsten Titels.

    Julian Metzinger, Emil Heppes, Emilio Aprile und Matteo Galan waren bislang ungeschlagen in der A-Klasse, jedoch nur auf Tabellenplatz zwei, denn die Jungs aus Bad Dürkheim konnten das bessere Punkteverhältnis aufbieten. Zum Spitzenspiel reiste das Team des PTC mit einigen Verstärkungen im Gepäck. Gleich drei Spieler spielen diese Saison eigentlich keine U15 mehr, da sie bei der U18 und den Herren zum Einsatz kommen. „Emil hat uns gefragt, ob wir aber heute dabei sein wollen und das haben wir natürlich zugesagt, um den Jungs den Aufstieg in die Pfalzliga zu ermöglichen“, so der Spitzenspieler Nick Eberle, der zusammen mit Finn Gerstner den Kader verstärkte. „Wichtig war mir, dass Emilio und Matteo das vorgeschlagen hatten, da die beiden ja dann kein Einzel spielen. Sonst hätten wir die beiden nicht mitgenommen“, erläutert diplomatisch Kapitän Emil Heppes.

    Nick Eberle bekam es mit dem starken Isa Aichele zu tun, der sich gerade im ersten Satz mächtig wehrte. Mit 6:4 und 6:2 rang Eberle ihn in einem facettenreichen Spiel nieder. Auch Finn Gerstner hatte mit Marek Müller kein leichtes Spiel, behielt aber mit 6:2 und 6:3 die Überhand. Metzinger und Heppes hatten es mit den Attmann-Brüdern zu tun und gaben zusammen nur ein einziges Spiel ab. Mission erfüllt, 4:0 uneinholbar in Führung.

    Da Bad Dürkheim nur ein Doppel stellte, gab es mit Gerstner/Aprile ein fröhliches Sommerdoppel mit viel Spaß und Zauberschlägen. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass dieses Spiel knapp mit 6:3 und 7:6 abgeben werden musste.

    „Jetzt noch ein Unentschieden gegen Hassloch“, schrieb der daheimgebliebene Matteo Galan in die WhatsApp Gruppe der Jungs, eine erste Motivation für das Saisonfinale. Im September reicht den Jungs, die dann wohl ohne die Verstärkung antreten werden, ein Unentschieden, um den nächsten Meistertitel der PTC-Jugend einzufahren.

    Durch die Tatsache, dass nach den Sommerferien noch Spieltage sind, heißt es für manche Teams warten und weiter fleißig trainieren. Dann startet bereits wieder die U9-Medenrunde, für die der PTC eine schlagkräftige Truppe aufstellen wird und diese schon in dieser Woche beim Verband gemeldet hat.mbr

    Nach dem ersten Teil der Medenrunde kommen die ersten verlegten Nachholspiele auf die Tennis-Mannschaften des PTC Grünstadt zu – und hier geht es teilweise um alles. Die Damen 50 legten vor und sicherten ihre Spielklasse.

    Die PTC-Spielerinnen um Kapitänin Cathrine Mattinger mussten an diesem Wettkampftag zur Spielgemeinschaft aus Neustadt, Diedesfeld und Edenkoben, die nur mit einem Heimsieg die Chance auf den Klassenverbleib in der sehr ausgeglichenen Oberliga wahren konnte. Kurios: Obwohl der PTC auf Platz drei der Tabelle steht und sich noch Chancen auf die Vizemeisterschaft ausrechnet, musste er für einen sicheren Klassenerhalt diesen Auswärtssieg holen. Bei der Tabellenkonstellation eigentlich eine Pflichtaufgabe, aber es kam, zumindest in den Einzeln, anders.

    Der PTC legte aber gut los: Cathrine Mattinger hatte wieder mal einen Sahnetag erwischt und siegte in rasendem Tempo mit 6:3 und 6:0 gegen eine überfordert wirkende Regina Braun. Urte Eichner und Sabine Becksmann mussten sich ihren Gegnerinnen dann allerdings geschlagen geben und so stand es 1:2 nach der ersten Runde.

    Die Brille aufgesetztDie doppelte Sabine (Clemenz und Wenger) zeigte sich in Spiellaune. Die beiden setzten ihren Gegnerinnen die „Brille auf“, wie man im Tennis sagt, wenn man 6:0 und 6:0 gewinnt. „Das kostet euch mindestens eine Flasche Sekt!“ so die Gegnerinnen, die den PTClerinnen ordentlich Respekt für ihre Leistung zollten. Als Carolin Reffert-Schmitt auch noch den ersten Satz mit 6:0 gewann, sah es für den PTC halbwegs so aus, als würde alles nach Plan laufen, als ginge man doch mindestens mit einer 4:2-Führung aus den Einzeln.

    Dann aber machte Reffert-Schmitts Oberschenkel zu – und bei einer 4:3-Führung im zweiten Satz musste die quirlige Battenbergerin aufgeben. Bereits gegen Gensingen verhinderte eine Verletzung (damals von Sonja Lehnert) einen Sieg, nun musste der PTC einen erneuten Rückschlag hinnehmen.

    War der PTC doch nur zu sechst auswärts angereist, glühte nun der Telefondraht; um eine Ersatzspielerin nach Neustadt zu holen. Sabine Keßler-Eisele sagte direkt zu, aber man staunte nicht schlecht, als diese noch mit Tapetenresten an der Kleidung auftauchte. „Ich hab noch Tapete am Bein, aber ich bin da!“ sagte sie verschmitzt.

    Clemenz/Wenger siegten derweil abermals mit dem Fabelergebnis 6:0 und 6:0. Eichner/Becksmann, die sich noch im Einzel geschlagen geben mussten, gewannen im Doppel mit 7:6 und 6:4 und holten somit die entscheidenden Punkte für den Auswärtssieg. Mattinger/Keßler-Eisele schüttelten dann die letzten Tapetenreste nach verlorenem ersten Satz ab und holten mit einem Sieg im Champions-Tiebreak den finalen Punkt zum 6:3-Auswärtssieg.

    Dieser bedeutet, dass der PTC im nächsten Jahr mindestens in der Oberliga antreten wird. Am letzten Spieltag könnte die Mannschaft sogar am Tabellenzweiten Gensingen, die man im direkten Duell geschlagen hat, vorbeiziehen und als Zweiter noch eine Klasse höher kommen. „Abwarten“, so der Kommentar von Spitzenspielerin Sabine Clemenz. „Wir sind jetzt erstmal froh, dass wir die Oberliga gehalten haben, hoffen, dass unsere Verletzten fit zurückkommen und natürlich wollen wir auch das letzte Spiel gewinnen.“ mbr

    Grünstadt. Besser hätte der Tennisverband den Showdown nicht planen können: Zwei Teams sind verlustpunktfrei und kämpfen am letzten Spieltag darum, wer im Jahr 2022 in der Oberliga aufschlagen darf.

    Zwar musste Kapitän Uwe Gibis auf den verletzten Philip Mahler verzichten, aber ansonsten fuhren die PTCler komplett nach Edenkoben, um gegen die Spielgemeinschaft aus Haßloch und Edenkoben zu spielen.

    Der eigentliche Doppelspezialist Stefan Hildebrand machte den Anfang im Punktereigen und spielte mit seinem Gegner so dermaßen Katz und Maus, dass dieser beim Spielstand von 0:5 entnervt aufgab.

    Uwe Gibis ließ Elmar Ziegler kaum eine Chance, setzte Nadelstiche mit tollen Netzangriffen und ging sicher mit 6:1 und 6:1 vom Platz. „Mein bestes Spiel seit Jahren, zum besten Zeitpunkt“, resümierte ein stolzer Gibis. Gerald Beykirch, der Oldie im Team, musste Überstunden gegen den über zehn Jahre jüngeren Christian Fröde schieben und sicherte sich in einem „heldenhaften Kampf“ (Zitat Gibis) den wichtigen dritten Punkt.

    Gunther Philippsen, der an Position fünf, wie jeden Spieltag, keine Mühe hatte und wohl diese Runde kaum einen Schweißtropfen vergoss, holte den vierten Punkt für die PTCler. Philip Mahler, das Team trotz Verletzung als Zuschauer unterstützte, schnalzte genüsslich mit der Zunge, als Philippsen mit einem direkten Returnwinner seinen Gegner zu Fall brachte.

    Dirk Schuster gegen Marino Rossi hieß es an Position drei und in seiner unnachahmlichen Art entnervte er den Haßlocher dermaßen, dass er mehr als glatt mit 6:1 und 6:0 den umjubelten fünften Punkt für die Meisterschaft holte.

    Eric Jongerius, der an der Spitzenposition den Südwestligaspieler Uwe Mahl vor der Flinte hatte, lag zurück, kämpfte sich immer mehr ins Spiel, als sein Gegner beim Stand von 5:6 mit einer Wadenverletzung aufgeben musste. „Marc, stell den Sekt kalt“, schrieb Gerald Beykirch nach Grünstadt an Marc Brinkmann, der im Falle des Aufstiegs eine Kiste Sekt auslobte.

    „Ich bin zwar mehr der Piña Colada-Typ, aber auf diese Meisterschaft trinke ich gerne mehrere Gläser Sekt mit den Jungs“, so ein glücklicher Hildebrand.

    Zwei der drei Doppel gingen auch an die PTCler, die sich jetzt schon auf die neue Saison freuen. „Sicher werden wir in der Winterrunde ein Team zur Vorbereitung stellen und dann nächstes Jahr voll da sein. Diese Saison lief so glatt durch, das war schon überraschend, aber es hat einfach nur richtig Spaß gemacht“, so Gibis.

    „Wenn die Erste aufsteigt, mussten wir ja nachziehen“, sagte ein glücklicher Heiner Prillwitz, der einen Umbruch in der Zweiten vorantrieb, neue Spieler einsetzte und sich jetzt auf die Pfalzliga im kommenden Jahr freut. Durch den knappen, aber verdienten 5:4-Sieg im letzten Spiel gegen den PTA Neustadt holt man verlustpunktfrei die Meisterschaft in der A-Klasse.

    Beim traditionellen Champions-Dinner des PTC wird auch Prillwitz mit seinen Mannen bestimmt ein Gläschen Sekt erhalten. mbr

    Weitere Ergebnisse

    Damen I beim TC GW Frankenthal 5:4

    Damen II gegen TC Schifferstadt 7:2

    Damen 40 gegen TC Erlenbach 2:4

    Damen 50 gegen TC Gensingen 8:1

    Herren I gegen TC Kirrweiler 5:1

    Herren 40 I beim TC Schifferstadt 3:6

    Herren 40 II gegen TC Wachenheim 6:0

    Herren 50 I beim TC Mutterstadt 2:7

    Herren 50 II beim TC GW Frankenthal 5:4

    Grünstadt. Am vorletzten Spieltag vor den Sommerferien haben viele Jugendmannschaften um die Vorentscheidung in ihren Gruppen gekämpft. Durch eine Spielverlegung hatten die Jüngsten der U12 drei Spiele innerhalb einer Woche.

    Nach einem 5:1-Erfolg gegen den TC Kirchheimbolanden folgte das vorverlegte Spiel beim TC RW Kaiserslautern. Recht siegessicher fuhr man zum Tabellenletzten, sich bewusst, dass man auch Pflichtaufgaben erfüllen muss für den Traum des Aufstiegs. Nach nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit kam die erste längere Regenunterbrechung von fast zwei Stunden. „Die Gegner hatten uns bereits eine Verlegung vorgeschlagen, aber nochmal hinfahren … nein, wir warten“, so Kapitän Timo Galan.

    Und das Warten lohnte sich. Mit 6:0 und gerade einmal acht verlorenen „Spielchen“ holte das Team den vorentscheidenden Sieg in der A-Klasse. Ein Unentschieden im letzten Heimspiel gegen den TC BW Maxdorf und der PTC würde auf der Spitzenposition durchs Ziel gehen.

    Louis Reeb spielte an der Spitzenposition gegen die fast drei Köpfe größere Milena Blum, die sich viel Mühe gab, auf Louis’ Schläge zu reagieren, der aber immer mit seiner gewitzten Spielweise und krachenden Grundschlägen eine Antwort parat hatte und sicher mit 6:1 und 6:2 siegte. Helena Metzinger auf der Zwei hatte es mit Tim Strubel zu tun, der mit wuchtigen Vorhänden im Einspielen aufwartete. Was Helena dann auf den Platz zauberte, war phänomenal, denn sie ließ beim 6:0- und 6:1-Sieg Tim keinerlei Chance. „Es lief einfach“, so die glückliche Gewinnerin hinterher.

    Der Jüngste, Lenny Weber, der noch U9 spielen kann, hatte an Position 4 mit Elias Nagel keine Probleme und siegte mit 6:0 und 6:0. Lediglich Kapitän Timo tat sich schwer und musste sich nach hartem Kampf knapp geschlagen geben.

    Die drei Sieg im Einzel reichten bereits zur Meisterschaft, aber die eingeschworenen Vier wollten auch im finalen Spiel einen Sieg. „Es ist mein letztes Mal, dass ich mit den Jungs spielen kann, also gewinnen wir heute auch die Doppel“, sagte Helena. Die Nachwuchsspielerin wird nächstes Jahr 13 – ab dieser Altersklasse gibt es keine Geschlechtermischung mehr.

    „Yes! Pfalzliga!“Galan/Weber fegten im Rekordtempo über den Platz und siegten mit 6:0 und 6:2 gegen überforderte Maxdorfer. „Das Nesthäkchen und ich haben einfach toll harmoniert,“ so Timo im Siegestaumel. „Auch für mich ist das das letzte U12-Jahr, aber ich finde es toll, dass wir für Louis, Lenny und die nächste Generation den Aufstieg in die Pfalzliga geschafft haben“, gab sich der Kapitän diplomatisch. Nachdem dieser Sieg feststand, ließen Helena und Louis etwas nach, mussten gar in den Champions-Tie-Break, agierten dort aber besonnen und holten einen 10:3-Sieg.

    „Yes! Pfalzliga!“, sagte Louis, der nächstes Jahr, wie Lenny spielberechtigt ist. Mal sehen, was der PTC intern oder mit Spielgemeinschaften in der Pfalzliga aufstellen kann.

    „Und das Beste: Es gibt Eis und Meistershirts“, wusste Lenny direkt sicher. Der PTC hat noch einige „Eisen im Feuer“ in dieser Runde, es könnte also teuer werden.

    Am letzten Spieltag den Abstieg verhindert haben die Herren 65 in der B-Klasse im Derby gegen den VfR Hettenleidelheim. Die Mannen um Manfred Langner siegten daheim mit 5:1 und sprangen damit an ihrem letzten Spieltag auf den rettenden vierten Tabellenplatz.mbr

    Weitere Ergebnisse

    Mädchen U18 II gegen TC GW Frankenthal 5:1

    Mädchen U18 IV in SP Friedelsheim 2:4

    Mädchen U15 I bei der SG Landau/Winden 4:2

    Jungen U18 I beim TC Erlenbach 6:0

    Jungen U18 II gegen TC Römerberg 5:1

    Jungen U18 III beim SP Friedelsheim 3:3

    Jungen U18 IV beim TC Rockenhausen 2:4

    Herren 60 beim TC Neupotz 5:4

    Herren 70 gegen TC Haßloch 3:3

    Grünstadt. Nur noch zwei Wochen, dann ist der erste Teil der Medenrunde vorbei. Weiter geht’s ab dem 10. September, bis dahin gibt’s nur verlegte Spiele.

    Als der Spielplan der Verbandsliga veröffentlicht wurde, saß die Mannschaft um Andreas Matte zusammen und überlegte. Man hatte nur sieben Stammspieler, die Gegner waren stark, zwei weite Auswärtsspiele erst im September und es soll drei Absteiger geben. Es wurde diskutiert, ob man vielleicht abmelden sollte und in 2022 wieder in der Pfalzliga starten sollte. Man entschied sich aber, einfach mal zu starten. Zwei Siege und eine knappe Niederlage später, ging es gegen den VfL Kirchen. In der ersten Rund der Einzel holten ein überragender Tim Moser, Markus Weber und Daniel Schwarz alle drei Siege. Ergo: Zwei Siege noch und man hätte auch gegen Kirchen einen überraschenden Sieg gefeiert. Kapitän Andreas Matte ging konzentriert zu Werke, kämpfte bravourös im ersten Satz, musste sich aber gegen den starken Timo Müller mit 5:7 und 1:6 geschlagen geben.

    Michael Reeb auf Position 5 spielt trotz Schulterproblemen eine fabelhafte Saison und holte gegen eine viel besser eingestufte Leistungsklasse einen souveränen 6:0- und 6:2-Sieg zur 4:1-PTC Führung. An der Spitzenposition lief Frank Gerstner auf und bot seinem eigentlich überlegenen Gegner einen heißen Tanz. „Frank trifft grad alles“, staunte Tim Moser, als Gerstner die 4:1-Führung im ersten Satz eintütete. Doch der vier Jahre jüngere Ingo Gross fand ins Spiel zurück und spätestens beim Stand von 5:5 fand sich fast die komplette Anlage bei diesem Duell ein. Gerstner, der aufgrund von mehreren Verletzungen eigentlich pausieren wollte, schob alle Schmerzen beiseite, doch dieser erste Satz ging im Tiebreak mit 10:8 an den Kirchener. Eine Stunde und 40 Minuten dauerte alleine dieser Satz und in Anbetracht dessen, dass man im Doppel einen fitten Gerstner auf den Platz schicken wollte, ließ er den zweiten Satz laufen und so stand es 4:2 nach den Einzeln.

    „Männer, noch ein Doppel, das packen wir!“, schwor der Kapitän seine Kollegen auf die Aufgabe ein. Matte/Hauss verloren zwar an der Spitzenposition knapp gegen Gross/Zöller, gaben sich aber doppelt zufrieden. „So gut haben wir noch nie harmoniert“, konstatierte Matthias Hauss, der zeitgleich den Jubel vom Nachbarplatz wahrnahm, als Gerstner/Weber den Sieg für den PTC eintüteten. Auch Moser/Reeb siegten im dritten Doppel und damit stand ein 6:3-Sieg fest.

    Der Klassenerhalt. Mindestens. Der PTC liegt in einer engen Gruppe auf Tabellenplatz zwei hinter dem nächsten Gegner Schifferstadt. „Wer hätte das gedacht“, sagte ein glücklicher Michael Reeb, der seine Kameraden auf das Auswärtsspiel einschwor. Der Captain sagte mit einem Augenzwinkern: „Schifferstadt wird brennen! Mal sehen ob wir dem Favoriten ein Bein stellen können.“ Anstatt in die Pfalzliga abzusteigen, ist jetzt sogar der Aufstieg in die Oberliga drin.

    Abbruch wegen Regen gab es dagegen am Sonntag für die Damen I im wichtigen Spiel um den Klassenerhalt gegen Maxdorf. Der PTC führt nach Siegen von Jasmin Bühler und Caroline Hahn mit 2:0, weiter geht es erst im August.mbr

    Weitere Ergebnisse

    Damen II (B-Klasse) in Modenbachtal 3:6

    Damen 50 (Verbandsliga) in Maxdorf 1:8

    Herren 50 I (Pfalzliga) in Weisenheim/Sand 3:6

    Herren 55 I (Verbandsliga) gegen Bad Hönningen 8:1

    Herren 55 II (A-Klasse) gegen Limburgerhof 7:2

    Herren 65 Doppel (Pfalzliga) in Silz 0:4

    Grünstadt. Am Wochenende überwogen die Erfolge beim Park-Tennisclub Grünstadt. Einen Erfolg, der zunächst unter keinem guten Stern stand, gab es in der A-Klasse.

    Am ersten Spieltag siegten die Grünstadter knapp in Deidesheim, danach kampflos gegen den „Abmelder“ aus Haßloch. Nun stand Mittabellenführer Flomersheim vor der Tür. „Tennisspieler sollten nicht unbedingt mit einer Kreissäge hantieren“, so Mannschaftsführer Heiner Prillwitz, der nach einem Unfall zwar seinen Daumen, aber nicht seinen Einsatz retten konnte. Seine Handverletzung zwang ihn dazu, auszusetzen.

    Und wäre das nicht genug, musste er urlaubsbedingt auch noch auf einen weiteren Stammspieler verzichten. „Zudem haben wir zwei Spieler, die nicht ganz fit sind, mal sehen was das heute gibt …“, gab sich der Captain etwas zurückhaltend. Doch Uwe Gibis, der mit seiner Ersten in der Verbandsliga nach Güls reiste, gab Philip Mahler für die Zweite frei, der sich als fehlendes Puzzlestück erwies.

    Klaus Wagner hofft, seinen Namensvetter zu treffenArmin Haberditzl holte wie Michael Angst einen umkämpften, aber sicheren Erfolg im Einzel. Der zweite Joker, Klaus Wagner, nicht zu verwechseln mit dem Bürgermeister, stach ebenfalls und holte in Runde eins den dritten Einzelsieg. „Ich hoffe, dass ich mit diesem Sieg endlich mal meinen Namensvetter kennenlernen darf, aber bislang schaute uns der Bürgermeister noch nicht zu“, so Wagner schmunzelnd nach seinem Einzelsieg.

    Ein überragender Michael Rosenbaum ließ seinem Gegner Harald Ittel nahezu keine Chance und holte einen 6:1- und 6:0-Sieg. Nachdem der angeschlagene Volker Abt sich leider knapp geschlagen geben musste, hatte es die „Leihgabe“ Mahler in der Hand die Begegnung vorzuentscheiden. Sein Gegner Uwe Haag spielte hoch variabel und holte den ersten Satz. „Jetzt hat er sich gefangen und holt das Ding“, prophezeite Kapitän Prillwitz Mitte des zweiten Satzes und er behielt recht. Mit 6:0 und 10:4 siegte Mahler und so stand der PTC bereits vor den Doppeln als Sieger fest.

    Mahler/Abt und Rosenbaum/Wagner holten die beiden letzten Punkte im Doppel, während Haberditzl/Angst sich knapp in einem gewöhnungsbedürftigen Doppel geschlagen geben musste. 7:2 gegen einen Mitfavoriten und damit die Tabellenführung als Lohn.

    Eine bittere und unglückliche Niederlage gab es für die Damen 50 in der Oberliga in Andernach. 3:3 stand es nach den Einzeln und so mussten zwei Doppel gewonnen werden, um den Sieg zu entführen. Clemenz/Bachtler schafften dies, doch das Doppel Keßler-Eisele/Lehnert musste bei einer 5:2-Führung wegen eines Muskelfaserrisses Lehnerts aufgeben und so war durch diese Umstände die Stimmung bei dieser Niederlage noch etwas gedrückter.mbr

    weitere Ergebnisse

    Damen II (B-Klasse) beim TC Mutterstadt 1:8

    Damen 40 (Pfalzliga) beim TC Deidesheim 1:5

    Herren I (Pfalzliga) beim TV Ruchheim 6:0

    Herren II (A-Klasse) beim SV Miesenbach 0:6

    Herren 40 I (Verbandsliga) gegen TC Offenbach 5:4

    Herren 40 II (B-Klasse) beim TC BASF LU 5:1

    Herren 55 I (Verbandsliga) beim TC Güls 7:2

    Grünstadt.Jetzt haben alle Teams des PTC die Runde begonnen. Bei sommerlich-heißen Temperaturen war es zwar schwierig, aber die Freude über die Erfolge überwog.

    „Wir sind einfach gespannt, wie wir uns in der Verbandsliga einordnen können“, sagte der neue Kapitän der Herren 55 I, Uwe Gibis. Das Team ist ein Mix aus der Vorjahresmannschaft und den 50ern aus 2019. Im ersten Heimspiel gegen Traben-Trarbach bot man die „volle Kapelle“ auf. Ein riesiger Vorteil scheint es zu werden, dass die Jüngeren nicht auf den Spitzenpositionen spielen und damit hoffen, sichere Siege einfahren zu können.

    Am Vorabend kündigten die Traben-Trarbacher an, nur zu fünft anzureisen. Somit waren ein Einzel und ein Doppel bereits auf der Habenseite. Doch der etatmäßige Sechser des PTC, Philip Mahler, konnte sich nicht für kommende Aufgaben einspielen. „Schade, dass es heute nur ein Doppel ist“, sagte er.

    Auf der Spitzenposition spielt seit Jahren der „orangene Blitz“, Eric Jongerius, der sympathische Holländer in den PTC-Reihen. Mit 6:1 und 6:1 schoss er seinen Gegner Wilfried Lipke vom Platz. An der Position zwei spielt der Zweite Vorsitzende des PTC, Gerald Beykirch. Bemerkenswert ist, dass er mit 66 Jahren zu den Dauerbrennern gehört, aber immer noch aktiv und wild auf Tennis ist. So war das 55er-Match bereits sein drittes Spiel diese Woche – und das bei der Hitze. „Meine Frau sagt oft, dass ich verrückt bin, aber Tennis macht einfach so viel Spaß“, sagte er vor dem Einzel schmunzelnd. Sein 6:1- und 6:2-Sieg war überzeugend – und so elanvoll, dass man eher dachte, er gehöre zu den Jüngeren, wie Dirk Schuster und Gunter Philippsen, die an den Position drei und fünf den Gästen lediglich ein mickriges Spielchen gönnten.

    Nachdem Captain Gibis, der im Björn-Borg-Gedächtnis-Outfit spielte, mit einem 6:3 und 6:2 nachlegte, lag man uneinholbar mit 6:0 Matchpunkten vorne. „Jetzt dürfen die anderen ran“ so Gibis, der sich nach dem Einzel unter einen Sonnenschirm setzte und nur kurz über die Doppelaufstellung grübelte.

    Mahler, der noch im Einzel aussetzen musste und Doppelspezialist Stefan Hildebrand, der Trainer, der mit PTC-Trainer Marc Brinkmann die Auslandscamps organisiert, gaben nach der Entscheidung des Kapitäns ihr Verbandsligadebüt.

    Zusammen mit Jongerius spielte Hildebrand wie aus einem Guss. Man konnte fast denken, die beiden spielen schon immer zusammen oder hätten in Holland einen Pofertjesstand, so blind das Verständnis gegen das gegnerische Spitzendoppel. Nach dem 6:1 und 6:2 skandierte Jongerius kurz „Hüpp, Holland, hüpp!“ dem Hildebrand natürlich umgehend nachkam. „Die Stimmung im Team ist grandios, das merken wir auch donnerstags im Training.“ Schuster und Mahler teilten sich den Platz perfekt auf und auch sie holten einen ungefährdeten Sieg mit dem gleichen Ergebnis.

    „Wohin unsere Reise geht, können wir nach dem nächsten Spieltag erahnen“, so Gibis, denn dann geht es nach Koblenz, gegen den TC Güls.

    Mit dem zweiten Sieg im zweiten Auswärtsspiel kehrten die Damen 40 aus Pirmasens zurück. Katja Uhrig, Marion Feja, Annette Schöllhorn und Marion Kraus grüßen nach zwei Spieltagen von der Tabellenspitze der Pfalzliga.

    Das 50er-Pfalzligateam um Hennig Freese musste sich hingegen knapp in Böhl-Iggelheim geschlagen geben. Freese, Eberle, Schnarr, sowie das Doppel Freese/Eberle holten die vier Punkte, die nicht zum erhofften Auswärtserfolg reichten.mbr

    Weitere Ergebnisse

    Damen I (A-Klasse) beim TC Mackenbach 5:4

    Damen II (B-Klasse) gegen TC Germersheim 4:5

    Damen 50 (Verbandsliga) gegen TC Bad Breisig 8:1

    Damen 55 (Pfalzliga) beim TC GW Neustadt 1:5

    Herren I (Pfalzliga) beim TC Rockenhausen 5:1

    Herren II (A-Klasse) gegen TC Waldmohr 4:2

    Herren 40 (Verbandsliga) beim TC Ingelheim 4:5

    Herren 50 II (B-Klasse) beim TC Lambsheim 2:7

    Die dritte Jungen-U15-Mannschaft des Park-Tennisclubs Grünstadt hatte eigentlich mit sieben Spielern geplant. Wegen Corona durften nur fünf antreten. Erfolgreich waren sie trotzdem.
    Das Team unter Kapitän Florian Wilhelmy ist mit sieben Stammspielern das größte Jugendteam und im eigentlichen Viererteam sollen eigentlich auch immer alle zum Einsatz kommen, also wird im Einzel/Doppel kräftig rotiert. Durch das fehlende Wintertraining war es nicht möglich, noch mehr Spieler auszubilden. So entfiel die eigentlich geplante vierte Mannschaft. Also entschied man sich für den Mammutkader. Gleich am ersten Spieltag plante der Kapitän mit allen Sieben – bis die Corona-Regeln des Gastgebers TC GW Frankenthal kamen. Es wurde darum gebeten, dass man lediglich als Fünfer-Team anreist, auch gerade unter dem Gesichtspunkt, dass man beim gemeinsamen Essen sonst einen Zusatztisch bräuchte. So mussten die beiden Debütanten Jan-Joris Rohr und Jonas Hammer zurückstecken.

    In Frankenthal lief es dagegen relativ rund und so holte Florian Krause nach Anfangsschwierigkeiten einen 7:5- und 6:3-Erfolg, während Kai Ludewig sich glatt mit 6:3 und 6:0 geschlagen geben musste. „Es war heute einfach nicht mein Tag, aber die anderen Jungs haben die Kohlen aus dem Feuer geholt und nächstes Mal werde auch ich wieder siegen“, so der Unterlegene.

    Unentschieden also nach der ersten Runde. Captain Wilhelmy spielte konzentriert an der Spitzenposition und ließ seinem Gegner Oliver Englert keine Chance beim 6:1- und 6:1-Erfolg. Nachdem auch Anton Neiss eine konzentrierte Leistung und mit dem gleichen Ergebnis wie Krause einen tollen Einzelsieg holte, stand es 3:1 nach den Einzeln. Eine Auftaktniederlage war damit schon nicht mehr möglich und so musste nun noch ein Doppel gewonnen werden.

    Ein kurzer Anruf beim Trainer Marc Brinkmann in Grünstadt und die Doppelaufstellung stand. Joker Tim Merkel ging mit Flo Krause ins Spitzendoppel, während der Mannschaftsführer als Coach agierte und nach leichten Anfangsschwierigkeiten eine überzeugende Leistung seiner Aufstellung sah: „Tim und Flo haben sich super ergänzt und haben uns den Sieg geholt. Es ist mein erstes Jahr als Captain und freue mich umso mehr. Nur schade, dass zwei von uns daheim bleiben mussten.“

    Die knappe Niederlage von Neiss/Ludewig fiel nicht ins Gewicht und so war der 4:2 Saisonauftakt geglückt. Beim nächsten Spiel in Lambsheim sollen dann alle sieben ran dürfen – wenn Corona es zulässt.

    Gleich am ersten Spieltag wurde das Heimspiel der dritten Jungen U18 auf der Partneranlage in Weisenheim am Berg ausgetragen. Kapitän Janis Hepp musste zwar auf sich selbst verzichten, griff aber auf Jan-Luca Wetzel aus der Zweiten zurück. Dieser Joker stach. Holte er doch an der Spitzenposition einen Dreisatzerfolg, wie auch „Bernie“ Kramer an der Zwei. Matteo Galan und Jannik Sulzbach machten den Erfolg nach glatten Zweisatzsiegen perfekt. Auch die Doppel gingen an den PTC und so stand der 6:0-Auftaktsieg fest.

    In Jockgrim machten die Herren 60 ihre knappe Auftaktniederlage in der Pfalzliga wieder gut und holten beim 8:1-Auswärtserfolg fast die volle Punktzahl. Der verletzte Kapitän reiste mit und zeigte sich zufrieden: „Beim ersten Spiel hatten wir extrem viel Pech, heute lief es einfach.“

    Zur Sache:

    Feriencamps beim PTC. Auch in diesem Jahr bietet der Parktennisclub Grünstadt wieder Tenniscamps an. Die erste Ferienwoche auf der Partneranlage in Weisenheim am Berg und die sechste Woche stehen unter dem Motto „Tennis and fun“. Diese beiden Camps eignen sich auch für Neueinsteiger und sind für Kinder von vier bis zwölf beziehungsweise bis 16 Jahre buchbar. Anmeldung unter www.ptcgruenstadt.de.mbr

    Grünstadt. Strahlender Sonnenschein und hochklassige Spiele: Für den Park-Tennisclub Grünstadt könnte der Auftakt in die Medenrunde nicht besser laufen. Ganz nah war ein Derbysieg, weiter weg die Damen 50 im Saarland.

    Zunächst gab es jedoch eine Niederlage: Die Herren 70 verloren bereits am vergangenen Montag mit 2:4 gegen die SG Steinfeld/Klingenmünster. Lediglich Marian Glombeck und das Doppel Schaich/Lohmann konnten Punkte für den PTC einheimsen.

    Weitaus besser lief es für andere PTC-Teams, unter anderem auch im Derby der neu gegründeten Herren 40 II beim Auswärtsspiel in Eisenberg. Steffen Helf, Christian Hunewald, Thomas Geib und Daniele Aprile spielten in sehr freundschaftlichen Matches tadellos und sicherten mit ihren Einzelsiegen bereits die Vorentscheidung. Auch im Doppel war für Eisenberg nichts zu holen und so endete das Derby mit einem glatten 6:0 für den PTC. „Wir sind heiß wie Gussasphalt und wollen das Maximum“, so Thomas Geib bei seinem Medenspiel-Debüt für den PTC Grünstadt. Bereits am nächsten Spieltag steht beim Auswärtsspiel beim BASF TC Ludwigshafen die Vorentscheidung um den Meistertitel an.

    Die Damen 50 mussten ins Saarland nach St. Ingbert und aufgrund der dortigen Bestimmungen noch einen Corona-Test ablegen. Trotz Kribbeln in der Nase ließen sich die sechs PTC-Spielerinnen nicht beirren und schossen ihre Gegnerinnen teils vom Platz. Sabine Clemenz, Cathrine Mattinger, Carolin Reffert-Schmitt, Sabine Wenger und Sabine Becksmann holten glatte Zweisatzerfolge, nur Karin Bachtler gab den ersten Satz knapp ab, drehte dann aber locker das Spiel – so stand der PTC mit dem 6:0-Zwischenergebnis bereits als Sieger fest. Mattinger/Keßler-Eisele, Clemenz/Bachtler und Wenger/Becksmann ließen auch in den Doppel nichts mehr anbrennen und kehrten mit einer tadellosen 9:0-Bilanz in die Pfalz zurück, wo man nächste Woche den Tabellendritten aus Bad Breisig empfängt. „Danach wissen wir, wo die Reise hingeht“, so die Spitzenspielerin Sabine Clemenz.

    Unerwartet, aber umso erfreulicher, der Heimsieg der Herren 40 in der Verbandsliga gegen den TC Diez. Tim Moser, Andreas Matte, Michael Reeb und Markus Weber holten in überragender Manier Einzelsiege und so musste lediglich ein Doppel zum Auftaktsieg gegen den eigentlichen Favoriten her. Über 18 Leistungsklassenpunkte besser war der angereiste Gegner, aber diese Zahlen beeindruckten die PTCler nicht: Gerstner/Moser holten den umjubelten Punkt mit ihrem Sieg im Doppel. Schwarz/Reeb legten am Ende mit einem knappen Sieg im Champions-Tiebreak nach und so stand ein unerwarteter, aber verdienter 6:3-Sieg am Ende auf dem Spielberichtsbogen.

    Die PTC-Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Start, denn die coronabedingten Abläufe funktionierten reibungslos, was heutzutage mindestens genauso wichtig ist wie die eigentlichen Spiele. So blickt der PTC bereits freudig auf die nächsten Wochen. „Wenn dann auch das Wetter so bleibt, passt alles“, sagt Sportwartin Sabine Clemenz. mbr

    Weitere Ergebnisse

    Damen I (A-Klasse) – TC Post Ludwigshafen: 4:5 Punkte. Damen II (B-Klasse) – TC GW Frankenthal II: 9:0. Damen 40 (Pfalzliga) – TC Landstuhl 6:0. Damen 55 (Pfalzliga) – TC SW Bad Dürkheim 4:2. Herren I (Pfalzliga) – SC Alemannia Maudach 6:0. Herren II (A-Klasse) – TC 1987 Zweibrücken 1:5. Herren 50 I (Pfalzliga) – SG Bellheim/Billigheim 0:9. Herren 55 II (A-Klasse) – TC Deidesheim 5:4. Herren 60 I (Pfalzliga) – TC Böhl-Iggelheim 4:5.

    Tennis: Nach 2020 hoffte man in der Tenniswelt auf eine „normale“ Runde, aber im Frühling zweifelte man, ob die Mannschaftsrunde überhaupt stattfinden würde. Jetzt ist es doch soweit. Wenn auch mit Einschränkungen, unter Auflagen und mit viel Organisation im Hintergrund. Der PTC Grünstadt schickt 31 Teams ins Rennen.

    Sabine Clemenz und Marc Brinkmann, die Sportwartin und der Jugendwart, sind in diesen Tagen nicht zu beneiden. Was ist alles erlaubt, wie können die Mannschaften möglichst exakt über die Runde informiert werden, wann kommt eine neue Corona-Bekämpfungsverordnung? Erst am Montag rechnet man mit einer Entscheidung auf Kreisebene, wie die Umkleiden beziehungsweise Duschen genutzt werden dürfen. Einzeln oder einer in der Umkleide und einer in der Dusche, zählen Geimpfte und Genesene vielleicht nicht?

    Dass man fast täglich auf Verordnungen und Inzidenzzahlen schauen muss, daran hat man sich fast schon gewöhnt, aber die „fast reguläre“ Mannschaftsrunde ist dann nochmal eine Herausforderung für die Tennis-Klubs. Durch die weggefallenen Spiele im Mai ist die Anlage laut Brinkmann teils komplett voll und samstags sogar doppelt (morgens die Jugend, mittags die Senioren), doch der PTC hat vor, das zu „wuppen“ und so wird man gerade bei diesen Terminen jemanden zur Koordination abstellen, damit es nur geringe Wartezeiten gibt.

    Herren 70 des PTC

    starten heuteEigentlich war die Clubgastronomie weggefallen, doch die Pächterin des „Fliegenden Italieners“ wollte den Club nicht im Stich lassen und so werden an den Spieltagen alle Mannschaften verköstigt, wenn auch unter vielen Auflagen und nicht so feucht-fröhlich wie man es nach den Tennisspielen gewohnt ist. „Ich bin erleichtert, dass wir dies unseren Mitgliedern doch anbieten können und, auch wenn wir parallel einen Nachfolger suchen, unsere Wirtin tatkräftig unterstützt“, so der Vorsitzende Lutz von Haaren.

    An die Septembertermine der Runde möchte man noch gar nicht denken, hier kommen dann Dunkelheit und Terminüberschneidungen mit Vereinsturnieren dazu.

    Den Beginn machen heute um 10 Uhr die neu gegründeten Herren 70 unter ihrem Kapitän Peter Rath. „Endlich geht es wieder los. Wettkampf und Spaß!“, sagt Marian Glombeck. „Und ich kann endlich wieder für alle backen“, so Helmut Schaich, der neben dem Tennisschläger auch vorbildlich den Tortenheber bedient. Wilfried Lohmann freut sich vor allem auf das Doppel, „denn das hat uns in den letzten Wochen, als nur Einzel erlaubt war, doch sehr gefehlt!“ Der Kapitän Peter Rath freut sich vor allem auf das Gläschen Wein danach, „denn die Geselligkeit ist einfach das Schönste und man hat sie monatelang vermisst.“ Da in dieser Altersklasse wahrscheinlich viele Spieler geimpft sind, stellt man sich auf eine „normale“ Runde ein.

    Drei Mannschaften spielen nach dem Coronajahr noch überregional, allen voran die Damen 50 in der Oberliga unter der Kapitänin Cathrine Mattinger, die sich auf einige Neuzugänge aus den 40ern freuen darf und eine vordere Platzierung anstrebt. Gleich am ersten Spieltag geht es ins Saarland zum TV 66 Rohrbach, eine starke Truppe, aber auch im Saarland war lange kein Tennis erlaubt. Uwe Gibis heißt der neue Kapitän der Herren 55 in der Verbandsliga und auch er kann aus einem Mix der bisherigen 50er und 55er ein Wörtchen um den Titel mitreden. Die Herren 40 I um Andreas Matte, ebenfalls in der Verbandsliga, werden in einer starken Gruppe um den Klassenerhalt kämpfen. Sie empfangen zum Auftakt mit dem TC Diez gleich einen Gegner, der wohl um den Aufstieg mitspielen wird.

    Erfreulich für den PTC ist, dass die Erste Herrenmannschaft dieses Jahr als Viererteam in der Pfalzliga spielt. Kapitän Florian Dostalek ist zurück und führt das Team, das im Vorjahr den Pfalzmeistertitel bei den Jungen U15 erreicht hat.

    Samstag kommt es dann auch direkt zu einem Derby, die neu gegründete Herren 40 II Mannschaft tritt beim TC Eisenberg an. Durch arge Personalprobleme wird sich wohl erst freitags entscheiden, welche vier Spieler der PTC zum Nachbar schicken kann.

    14 Jugendmannschaften konnte der PTC für 2021 melden, wobei eigentlich mit 18 bis 20 geplant wurde. Jedoch nachdem es fast sechs Monate kein reguläres Training gab, konnten kaum Medenspielneulinge ausgebildet werden und der PTC hat Mannschaften lieber etwas größer gemacht. In vielen Teams gab es zudem Altersumbrüche und so mussten teils sie Pfalzligarechte aufgeben, die man in den kommenden zwei Saisons aber wieder zurückerkämpfen möchte.

    „Für die Jugend war die verlorene Trainingszeit besonders schlimm“ so der PTC-Vorsitzende Lutz von Haaren, „wobei unser Trainerteam teils Wunder vollbracht hat, den ganzen November draußen trainiert hat und bereits am 1. März wieder ein paar Trainingsstunden draußen geben konnte.“

    Spannend werde es, wenn der PTC auf Teams trifft, die regelmäßig im Winter in Hessen spielen konnten (dort waren die Tennishallen geöffnet) oder wenn man auf Kader- oder DTB-Spieler trifft, die per Ausnahmeregelung trainieren durften. mbr
    PTC: Die Heim-Termine

    Mittwoch, 10 Uhr: Herren 65 (B-Klasse) gegen Kusel; Mittwoch, 13.30 Uhr: Herren 60 (Pfalzliga) gegen Böhl-Iggelheim und Damen 55 (Pfalzliga) gegen Bad Dürkheim; Donnerstag, 10 Uhr: Herren 65 Doppel (Pfalzliga) gegen Flomersheim; Freitag, 15:30 Uhr: Mädchen U15 II (C-Klasse) gegen Kirrweiler; Samstag, 9 Uhr: Jungen U18 I (A-Klasse) gegen Caesarpark KL, Mädchen U18 IV (C-Klasse) gegen Billigheim, Mädchen U18 II (B-Klasse) gegen Merzalben, Mädchen U18 III (C-Klasse) gegen Miesenbach sowie auf der Ausweichanlage in Weisenheim/Berg Jungen U18 III (B-Klasse) gegen Frankenthal; Samstag, 13.30 Uhr: Herren 40 I (Verbandsliga) gegen Diez, Herren 50 I (Pfalzliga) gegen Bellheim; Sonntag, 10 Uhr: Herren I (Pfalzliga) gegen Maudach, Damen I (A-Klasse) gegen Post Ludwigshafen, Damen II (B-Klasse) gegen Frankenthal.

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