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  • Mit Petition Tennishallen öffnen - Park-Tennisclub Grünstadt e.V.

    1 Dez 2020
    Rheinland-pfälzischer Sportlehrermobilisiert Unterstützer über Internetplattform

     

    Während unter anderem in Rheinland-Pfalz derzeit die Tennishallen wegen des Coronavirus geschlossen sind, darf im Saarland und in Hessen weiter gespielt werden.

    MONTABAUR/MAINZ. Christian Klapthor, Sportlehrer aus Montabaur, will sich nicht damit abfinden, dass in Rheinland-Pfalz wegen der Corona-Pandemie auch im Dezember Hallentennis verboten ist. Er hat daher eine Online-Petition gestartet. Der Tennisverband Rheinland-Pfalz unterstützt seine Initiative.

    „Tennis ist ein Sport mit natürlichem Social Distancing. Automatisch ist der Abstand im Einzel gegeben, und der Kontakt beim Betreten der Tennishallen kann durch einfache Organisation komplett ausgeschlossen werden“, argumentiert der 36-Jährige, der beim TC Höhr-Grenzhausen spielt. Klapthor: „Wenn man sich privat mit mehreren Haushalten treffen darf, gibt es keinen Grund, dass kein Tennis gespielt werden sollte. Die Tennishallen sind so groß, und selbst die Abstandsregeln des Einzelhandels mit 20 Quadratmetern pro Person können locker eingehalten werden.“ Ein Tennisplatz bietet rund 300 Quadratmeter Fläche. Freilufttennis ist zwar gestattet, allerdings bei winterlichem Wetter nicht möglich. Außerdem verweist Klapthor darauf, dass in benachbarten Bundesländern Hallentennis erlaubt ist. So fahren beispielsweise Tennisfreunde aus dem Mainzer Raum nach Wiesbaden und jene aus der Westpfalz nach Homburg oder Blieskastel, denn in Hessen und im Saarland darf man unterm Dach spielen. „So kommt es zu unnötigen Fahrten und Kontakten, die durch eine einfache Öffnung in Rheinland-Pfalz vermieden werden können“, sagt Klapthor.

    Sein Ziel ist es, 12.000 Stimmen zu sammeln. Bis Dienstagabend haben 1607 Bürger, davon 1486 Rheinland-Pfälzer, die am 26. November auf der privaten „Open-Petition“-Plattform gestartete Initiative unterstützt. Sie richtet sich an die Mainzer „Landesregierung, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz“. Klapthors Petition trägt den Titel „Tennis in Rheinland-Pfalz ermöglichen“. Über diesen Titel kann sie unter www.openpetition.de mithilfe der Suchfunktion aufgerufen werden.

    Im Tennisverband Rheinland-Pfalz sind rund 75.000 Mitglieder in knapp 700 Vereinen organisiert. Verbandspräsident Jan Hanelt kritisierte gegenüber der RHEINPFALZ die „Nicht-Bereitschaft der Politik zu differenzierten Lösungsansätzen im Sport“. Hallentennis sei in Rheinland-Pfalz wegen der Corona-Pandemie „nach dem Gießkannenprinzip“ weiter verboten, obwohl „unter Beachtung der Hygienekonzepte die Infektionsgefahr gegen null“ gehe.

    Klapthor und Hanelt betonen die gesundheitsfördernde Bedeutung von Bewegung für den Menschen. Sport sei, so Hanelt, „nicht Teil des Corona-Problems, sondern Teil der Lösung“.

    Aritkel als PDF
    Rheinpfalz

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