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  • Sekt statt Piña Colada | Park-Tennisclub Grünstadt e.V.

    15 Jul 2021
    Tennis: Nachdem die PTC-Jugend es den Erwachsenen vorgemacht hat und bereits zwei Meistertitel einfahren konnte, zogen nun zwei Seniorenmannschaften nach. Sie steigen in die Pfalz- und in die Oberliga auf.

    Grünstadt. Besser hätte der Tennisverband den Showdown nicht planen können: Zwei Teams sind verlustpunktfrei und kämpfen am letzten Spieltag darum, wer im Jahr 2022 in der Oberliga aufschlagen darf.

    Zwar musste Kapitän Uwe Gibis auf den verletzten Philip Mahler verzichten, aber ansonsten fuhren die PTCler komplett nach Edenkoben, um gegen die Spielgemeinschaft aus Haßloch und Edenkoben zu spielen.

    Der eigentliche Doppelspezialist Stefan Hildebrand machte den Anfang im Punktereigen und spielte mit seinem Gegner so dermaßen Katz und Maus, dass dieser beim Spielstand von 0:5 entnervt aufgab.

    Uwe Gibis ließ Elmar Ziegler kaum eine Chance, setzte Nadelstiche mit tollen Netzangriffen und ging sicher mit 6:1 und 6:1 vom Platz. „Mein bestes Spiel seit Jahren, zum besten Zeitpunkt“, resümierte ein stolzer Gibis. Gerald Beykirch, der Oldie im Team, musste Überstunden gegen den über zehn Jahre jüngeren Christian Fröde schieben und sicherte sich in einem „heldenhaften Kampf“ (Zitat Gibis) den wichtigen dritten Punkt.

    Gunther Philippsen, der an Position fünf, wie jeden Spieltag, keine Mühe hatte und wohl diese Runde kaum einen Schweißtropfen vergoss, holte den vierten Punkt für die PTCler. Philip Mahler, das Team trotz Verletzung als Zuschauer unterstützte, schnalzte genüsslich mit der Zunge, als Philippsen mit einem direkten Returnwinner seinen Gegner zu Fall brachte.

    Dirk Schuster gegen Marino Rossi hieß es an Position drei und in seiner unnachahmlichen Art entnervte er den Haßlocher dermaßen, dass er mehr als glatt mit 6:1 und 6:0 den umjubelten fünften Punkt für die Meisterschaft holte.

    Eric Jongerius, der an der Spitzenposition den Südwestligaspieler Uwe Mahl vor der Flinte hatte, lag zurück, kämpfte sich immer mehr ins Spiel, als sein Gegner beim Stand von 5:6 mit einer Wadenverletzung aufgeben musste. „Marc, stell den Sekt kalt“, schrieb Gerald Beykirch nach Grünstadt an Marc Brinkmann, der im Falle des Aufstiegs eine Kiste Sekt auslobte.

    „Ich bin zwar mehr der Piña Colada-Typ, aber auf diese Meisterschaft trinke ich gerne mehrere Gläser Sekt mit den Jungs“, so ein glücklicher Hildebrand.

    Zwei der drei Doppel gingen auch an die PTCler, die sich jetzt schon auf die neue Saison freuen. „Sicher werden wir in der Winterrunde ein Team zur Vorbereitung stellen und dann nächstes Jahr voll da sein. Diese Saison lief so glatt durch, das war schon überraschend, aber es hat einfach nur richtig Spaß gemacht“, so Gibis.

    „Wenn die Erste aufsteigt, mussten wir ja nachziehen“, sagte ein glücklicher Heiner Prillwitz, der einen Umbruch in der Zweiten vorantrieb, neue Spieler einsetzte und sich jetzt auf die Pfalzliga im kommenden Jahr freut. Durch den knappen, aber verdienten 5:4-Sieg im letzten Spiel gegen den PTA Neustadt holt man verlustpunktfrei die Meisterschaft in der A-Klasse.

    Beim traditionellen Champions-Dinner des PTC wird auch Prillwitz mit seinen Mannen bestimmt ein Gläschen Sekt erhalten. mbr

    Weitere Ergebnisse

    Damen I beim TC GW Frankenthal 5:4

    Damen II gegen TC Schifferstadt 7:2

    Damen 40 gegen TC Erlenbach 2:4

    Damen 50 gegen TC Gensingen 8:1

    Herren I gegen TC Kirrweiler 5:1

    Herren 40 I beim TC Schifferstadt 3:6

    Herren 40 II gegen TC Wachenheim 6:0

    Herren 50 I beim TC Mutterstadt 2:7

    Herren 50 II beim TC GW Frankenthal 5:4

    Aritkel als PDF
    Rheinpfalz

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